Rhubarb – ich liebe dieses Wort. Und Rhabarberkuchen sowieso.

 

Wenn wir Gäste bekommen, probiere ich gerne neue Rezepte aus. Das endet gerne in kurzfristigen Ausrastern, weil ich mal wieder nicht richtig gelesen, die Zeit unterschätzt oder eventuell sogar auch noch ein wenig improvisiert habe. Da kommt auch gerne mal Miss Giftzahn zum Vorschein. Es gibt Menschen in meinem Leben, die deshalb regelmäßig auf Generalproben ohne Gäste hoffen. Aber was soll ich sagen?! Ich kann es einfach nicht.

 

Manchmal läuft es aber auch alles ganz relaxt ab. Da steht man beim Bauern und kauft einfach einige Stangen Rhabarber. Weil er so schön aussieht und in Frühlingsmanier mit dem Spargel in die Tasche muss. Zuhause merkt man dann, dass man zu wenig Rhabarber für die eigentliche Rezeptidee hat. Naja, dieses Internet ist ja ein Fuchs und so gibt es glücklicherweise massenhaft Online-Inspiration. Lecker ist hier das Stichwort. Dann gibt es ein Happy-End mit Lieblingsmenschen und einem neuen, leicht improvisierten Lieblingskuchen. Den solltet Ihr versuchen…

 

Rhabarberkuchen auf einer Platte

 

Zutaten:

  • 500g  Rhabarber (ca. 5-6 Stangen) 
  • 175 g   weiche Butter  
  • 1 Tüte Vanillezucker
  • 175 g Zucker
  • 1 + 2 EL Zucker extra
  • 3   Eier
  • 275 g Mehl  
  • 1/2 Tüte Backpulver  
  • 125Joghurt
  • 2 Handvoll Mandelblättchen

 

Rhabarberkuchen vor dem Backen Rhabarberkuchen nach dem Backen in der Springform

 

Zu Beginn den Rhabarber putzen/schälen, kleinschneiden (ca. 1 cm breite Stücke) und mit einem EL Zucker vermischen. Den Rhabarber so ca. 20 Minuten “ziehen lassen”. Derweil Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen und dann einzeln die Eier hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und anschließend – abwechselnd mit dem Joghurt – in die Fettmasse geben. Alles zu einem glatten Teig verrühren und parallel den Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen. Nun eine Springform ordentlich einfetten und bemehlen (sagt man das?!). Den Teig einfüllen, dann den Rhabarber auf die Masse geben und ein bisschen festdrücken. Jetzt noch die Handvoll Mandeln auf den Kuchen streuen und rund 40 Minuten backen. Dann den Ofen kurz öffnen und 2 EL Zucker auf den Kuchen streuen. So bekommt der Kuchen eine schöne Zuckerkruste. Weitere 10-20 Minuten backen (also insgesamt 50-60 Minuten Backzeit) und nach einer Stäbchenprobe aus dem Ofen holen. Auf einem Rost erkalten lassen.

 

Rhabarberkuchen auf einer Platte, angeschnitten und Einzelstück im Vordergrund

 

Wie backt und kocht Ihr für Eure Freunde? Immer bewährte Rezepte oder auch mal Harakiri?

Der Kuchen kann übrigens ganz ohne Generalprobe gleich auf das Publikum losgelassen werden – Ehrenwort…

 

Liebe Grüße,

Fee

 

Meinen neuen Lieblings-Rhabarber-Kuchen schicke ich heute zu Frollein Pfaus “Mittwochs mag ich“. Und falls Du fairy likes magst, dann kannst Du meinen Blog auch per Mail oder bei Bloglovin abonnieren oder mir bei Facebook und instagram folgen. Alle Möglichkeiten findest Du auch rechts in der Seitenleiste.

 

Tulpen und einige Stangen Rhabarber

 

 

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6 Comments
  • Madame S aus P
    April 20, 2016

    Ich backe und koche für mein Leben gern, Improvisation ist meine Lieblingszutat, Kochbücher (und fairylikes) meine Lieblingslektüre und neue Rezepte probieren meine Lieblingsbeschäftigung…. Habe zum Glück ein gutes Futterteam zu Hause.
    Und dieser Kuchen ist ein Traum, ich habe am Sonntag schon probiert, mit Lieblingsmenschen – und gleich wird eingekauft !!!
    Danke

  • detail-verliebt.de
    Mai 6, 2016

    Liebe Fee,
    ich mag Rhabarber auch so gerne und Dein Kuchen sieht sehr lecker aus. Vielen Dank für das Rezept!
    Manchmal backe ich auch “freestyle”, was oft dazu führt, das das Rezept nicht gelingt. Wie blöd.
    Liebe Grüße
    Sandra

  • Mikesh
    Mai 7, 2016

    Liebe Fee,

    ein Traum!
    Gestern Abend spontane Einladung zu einer guten Freundin ins Wochenendhäuschen. Heute morgen Blick in Garten “was lässt sich ernten?” -Rhabarber! (sonst ist außer Kräutern und Pflücksalat nämlich im kühlen Erzgebirge noch nicht viel zu holen 🙂 Und da fiel mir Dein tolles Rezept ein, dass ich unlängst beim inspirieren lassen, hier entdeckte. Gedacht, getan. Und wie gesagt, ein TRAUM! (lediglich die Mandelblättchen mussten in Ermangelung von Vorräten durch Cashew-Splitter ersetzt werden – gab dem ganzen eine irgendwie würzigen Touch, nicht schlecht auf jeden Fall, Kuchen wurde am Nachmittag gleich alle)

    Fühlt Euch geherzt (bitte auch den Herrn des Hauses 🙂 von uns allen 4 (+Mikesh natürlich)

  • AuroraLife
    August 3, 2016

    Das ist ja eine super Idee, Joghurt mit zu verwenden! Das hab ich bei einem Kuchen tatsächlich noch nie gemacht. Jetzt gibst zwar keinen Rhabarber mehr aber ich versuch das Rezept mal mit anderem Obst, gelingt sicher auch. (-; Danke und liebe Grüße!

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