Wunschlistenwunderwaffe?

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Ich weiß – es ist „erst“ Oktober und viele trauern noch dem Sommer nach. Aber ich muss sagen, dass ich mich in diesem Jahr richtig auf Weihnachten freue. Und das zum ersten Mal seit drei Jahren. Ich muss sogar gestehen, dass ich bereits Lebkuchen gekauft habe – die leckeren Sterne, Brezeln und Herzen (natürlich Vollmilch und nicht Zartbitter).

Zu meiner Vorfreude gehört natürlich auch, dass ich mir Gedanken mache, wie ich meinen Lieben eine Freude machen kann. Denn auch wenn ich an Weihnachten besonders das Zusammensein mag, sollen natürlich auch alle eine Kleinigkeiten bekommen.

In den letzten Jahren habe ich damit begonnen, bereits über das Jahr hinweg Ideen zu sammeln, damit man eben nicht in der Woche vor Weihnachten noch Techno-Shopping betreiben muss, wenn man doch eigentlich viel lieber mit den Freundinnen über die Weihnachtsmärkte dieser Welt schlendern würde. Dabei suche ich noch immer nach dem perfekten System, um alle Ideen im Blick zu halten. Denn besonders Geschenkideen scheinen von meinem Gehirn extra schnell wieder mit anderen Informationen überschrieben zu werden, so dass ich auch auf externe Speicher ausweichen und digitale Eselsohren verteilen muss.

Ich habe zu diesem Zweck verschiedene Orte, an denen meine Wunsch- und Ideenlisten beständig wachsen und gedeihen. In meinem Telefon gibt es ein Album, in dem ich Dinge aus Zeitschriften oder beim Stadtbummel fotografiere. Dummerweise synchronisiert das iPhone nur die in iPhoto angelegten Alben, was dann ab und an immer noch etwas Sortierarbeit am Rechner bedeutet. Auch bei Evernote gibt es ein Album, wobei dies eher stiefmütterlich gepflegt ist.

Ein wichtiger Speicherort für Ideen ist zudem die Amazon Wunschliste, auf der man – anders als man vielleicht denkt – nicht nur Produkte von der Amazonwebsite speichern kann. Eigentlich funktioniert ist es wie bei Pinterest: Mithilfe eines Buttons, den man in der Lesezeichenliste im Browser speichert, kann jedes Produkt von jeglicher Website auf die Liste geladen werden. Die Liste kann dann vollständig veröffentlicht, nur einzelnen Personen zugänglich oder eben komplett privat sein. Diese Funktion finde ich absolut grandios und sammle hier über das Jahr viele Ideen für Herrn F und auch meine Wünsche.

Was mir noch zu meinem Glück fehlt ist eine Übersicht, was ich wem wann geschenkt habe. Natürlich kann ich mich daran erinnern, welche Geschenke ich meiner Schwester oder Herrn F gemacht habe. Aber ich bin mir zum Beispiel nicht sicher, welchen Freundinnen ich beispielsweise den wunderbaren Shower Tower geschenkt habe. Denn als ich diese Seife vor einigen Monaten entdeckte, kaufte ich gleich einige Alexe, um Exil-Berliner, Berlin-Fans und Seifenfanatiker damit zu erfreuen. Hätte ich mir damals eine Liste gemacht, hätte ich jetzt kein Problem. Naja, hätte, hätte, Fahrradkette. Aber trotzdem: Wie geht Ihr mit Pre- und Post-Präsente-Listen um, ohne daraus eine zweite Karriere als Verwalter zu machen? Ich würd mich freuen, wenn Ihr mir ggf. Eure Tricks verratet.

Alles Liebe, F.

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